Offener Brief an die Bürgermeisterkandidaten 2020 der Stadt Würzburg – Was hat „Fridays for future“ mit Chancengleichheit zu tun oder, warum Nachhaltigkeit gleichzeitig auch soziale Gerechtigkeit bedeutet?

fridays for future würzburg

Diese Fragen stellten die Vertreter der Arge Wohlfahrt und des Sozialpolitischen Forums den beiden Experten, Prof. Jürgen Rauh (li.), Leiter der Professur für Sozialgeographie an der Universität Würzburg, sowie Karsten Hager (re.), Geschäftsführer des Instituts Stadt Mobilität Energie in Stuttgart, bei einem Gespräch in Würzburg am 17. Januar d. J.

Prof. Dr. Jürgen Rauh, Universität WürzburgKarsten Hager, Geschäftsführer Insitut Stadt Mobilität Energie

Das Hintergrundgespräch beschäftigte sich zunächst mit den Herausforderungen und Problemen der Menschen in Bezug auf Mobilität und Wohnraum, um die sich die Wohlfahrtsverbände und –organisationen kümmern.

Dies sind z. B. Menschen mit Handicap, die gerne in einem Inklusionsbetrieb arbeiten würden und könnten, aber dort nicht hinkommen, weil sie weder Führerschein noch Auto besitzen. Das ist der junge Mann, der keine allzu guten Noten hat und sich beim Lernen sehr schwer tut, aber trotzdem bei dem Metzger oder Bäcker auf dem Land eine Chance bekäme, eine Ausbildung zu absolvieren. Ohne Busverbindung kann er die Stelle jedoch nicht antreten.
Das ist die alleinerziehende Mutter, die gerne eine größere Wohnung zu günstigen Preisen für sich und ihre drei Kinder hätte. Die dem Vermieter auf dem Dorf aber die Wohnung trotzdem absagen muss, weil sie nicht noch „Mama-Taxi“ spielen kann, schließlich muss sie arbeiten.
Das ist das Rentnerehepaar, das weder Arzt noch Bäcker erreichen kann. Den Führerschein haben sie abgegeben, als klar war, dass das Seh- und Hörvermögen Autofahren zu gefährlich macht.
Das sind Studenten, die sich die hohen Mieten am Studienort nicht leisten können und deshalb nebenbei arbeiten müssen. Dies wiederum verlängert den Zeitraum des Studiums häufig. Umkreisgemeinden hätten günstigen Wohnraum anzubieten, sind aber nur mit eigenem Pkw zu erreichen. Häufig kann sich ein Studierender aber nur eines von beidem leisten, Auto oder Wohnung.
Menschen in Armut werden in der jetzigen Situation im höchsten Maße benachteiligt.

Die Wohnung in der Stadt können sie sich aus Kostengründen nicht leisten. Leben auf dem Land mit wenig Einkommen heißt aber häufig auch keine soziale Teilhabe. Wer die Kosten für Fahrkarten kaum tragen kann, lässt Kinobesuch oder das Treffen mit Freunden zwangsläufig sein.
Die Liste ließe sich noch endlos weiterführen, klar wird dabei, dass der ÖPNV und die Mobilitätsdebatte nicht nur für den Klimawandel eine wichtige Rolle spielen, sondern die Verkehrswende von zentraler Bedeutung ist, wenn es um die Chancengleichheit der Menschen auf dem flachen Land geht und um soziale Gerechtigkeit für benachteiligte Menschen.
Beide Experten machten deutlich, dass es kein Patentrezept gibt, sondern die Verhältnisse vor Ort, in jeder Region, jeder Stadt, dem Landkreis und dem Bezirk zunächst analysiert werden müssen, um dann gemeinsam mit der Bevölkerung die Ziele zu definieren, die erreicht werden sollen. Die Entscheider vor Ort müssen verstehen, dass die Zeiten der Kirchturmpolitik auch hier längst vorbei sind, Verkehrsverbünde und Umweltverbünde sind notwendig, um den ÖPNV attraktiv zu machen. Auch das wurde in dem Gespräch deutlich. Attraktivität meint neben der Tarifierung, Taktung, große Ringverbünde, einem einheitliches Ticketsystem für verschiedene Verkehrsmittel, eine Mobilitäts-App, und einem Next-Bike-System – auch günstige Preise für die Fahrgäste. Mit der Mitfahrbank oder dem Ruf-Taxi auf der Homepage der Stadt oder Gemeinde alleine ist die Verkehrswende nicht erreicht. Die Gegebenheiten vor Ort sind ausschlaggebend, welche Maßnahmen für die Erreichung der übergeordneten Ziele sinnvoll umgesetzt werden können.
Resümee der Mitglieder der Freien Wohlfahrtspflege nach dem Gespräch:
Die Verkehrswende wird Geld kosten. Das werden die Menschen akzeptieren, wenn die Politik sie bei der Entwicklung der Ziele und der Konzepte mitnimmt. Wenn klar wird, dass Stillstand in dieser Frage nicht nur die Umwelt und unser Klima belasten, sondern soziale Gerechtigkeit und Chancengleichheit für benachteiligte Menschen verhindert.
Hindernisse dorthin sind in der Regel nicht die Menschen, sondern die Entscheidungsträger, die sich oft nur die eigene Lebenswirklichkeit vor Augen halten und vergessen, dass ein eigenes Auto oder eine Fahrerlaubnis nicht für alle Menschen in unserem Land eine Selbstverständlichkeit ist.
Wie stellt sich die Situation in Stadt und Landkreis Würzburg dar? Welche Ziele werden verfolgt und wie weit sind diese auch der Bevölkerung bekannt? Wie kann diese bei den Entwicklungen von Konzepten beteiligt werden, wie kann die Informationspolitik aussehen, damit die Wende gelingt?

Alle diese Fragen sollten Politiker beantworten können, wenn sie Verantwortung übernehmen wollen. Welche Antworten haben Sie darauf?

 

Ulrike Hahn
Sprecherin der Freien Wohlfahrtspflege Stadt und Landkreis Würzburg

ARGE Freie Wohlfahrt traf sich im Dezember 2019 das letzte Mal mit Landrat Eberhaurd Nuß!

Bezahlbarer Wohnraum und günstiger ÖPNV

Es ist eine gute Tradition, dass sich Landrat Eberhard Nuß mit den Vertretern der Arbeitsgemeinschaft Freie Wohlfahrtspflege (ARGE) zum jährlichen Austausch tritt, um soziale Problemlagen im Landkreis Würzburg zu beleuchten.

Günstiger Wohnraum Fehlanzeige

Diesmal nahm das Thema der Wohnungsvermittlung für finanziell nicht gut gestellte Personen großen Raum ein. Die Grundstücks- und Immobilienbörse des Landkreises war ein Ansatz, der wegen fehlender Angebote für bezahlbare Mietwohnungen keine Verbesserung der Lage bringt. Wohnraum ist auch im Landkreis knapp, Leerstände gibt es bestenfalls in stadtfernen Gemeinden. Michael Dröse, Leiter der Kreisentwicklung, berichtete von einer für Januar 2020 geplanten Konferenz mit allen interessierten Landkreisgemeinden, an der Hans Maier, Verbandsdirektor des Verbandes bayerischer Wohnungsunternehmen e. V., teilnimmt. Hier soll ausgelotet werden, wie der Landkreis die Gründung einer interkommunalen Wohnungsbauinitiative begleiten kann. Als Bauherr kann der Landkreis aus rechtlichen Gründen nicht auftreten, hier müssten die Gemeinden oder Bauträger aktiv werden, so Dröse.

Die Gemeinden der Allianz Fränkischer Süden haben bereits eine Erhebung durchgeführt, mit der Leerstände, drohende Leerstände und Baulücken erfasst wurden. Es zeigte sich, dass hier großes Potential an Wohnraum bzw. Baugrundstücken vorhanden wäre. Auch die anderen Gemeindeallianzen im Landkreis bringen Leerstandskataster auf den Weg. Aktiv auf Hausbesitzer zuzugehen, die leerstehende Wohnung (noch) nicht vermieten, forderte Kathrin Speck vom Paritätischen Wohlfahrtsverband. Ulrike Hahn (Arbeiterwohlfahrt) wünscht sich Ansprechpartner in den Gemeinden für Vermieter, die Wohnungen anbieten wollen.

Ländlicher Raum braucht gute Busanbindungen

Dass auch finanziell schwache Menschen nicht in die stadtfernen Gemeinden ziehen wollen, liegt nach Meinung der Wohlfahrtsverbände auch am Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Landrat Eberhard Nuß betonte, dass Stadt und Landkreis derzeit mit Hochdruck an einer Optimierung und zukunftsfähigen Weiterentwicklung des ÖPNV arbeiten. Verbesserte Taktverkehre, Angebote wie der Rufbus für entlegenere Gemeinden und ein Mobilitätskonzept gehören dazu. Auch Einrichtungen wie die „Mitfahrerbänkle“ müssten sich erst etablieren, und private Fahrgemeinschaften würden das soziale Miteinander fördern, so Nuß.

Auch für die Mitarbeiter*innen der Wohlfahrtsverbände ist ein guter ÖPNV zentral, um im ländlichen Raum wohnen und arbeiten zu können. „Hier sind auch die Arbeitgeber gefordert“, erklärte Prof. Dr. Alexander Schraml, Vorstand des Kommunalunternehmens des Landkreises. So würden die Senioreneinrichtungen des Landkreises nun Gebäude erwerben, um arbeitsplatznahe Wohnungen für Altenpfleger*innen anbieten zu können. Auch günstige Leasing-Fahrzeuge für Mitarbeiter*innen gibt es bereits, wo keine Lösung mit öffentlichen Verkehrsmitteln möglich sei.

Sozialplanung für den Landkreis

Miriam Meder, Geschäftsbereichsleiterin Jugend, Soziales und Gesundheit am Landratsamt Würzburg, stellte die derzeitigen Überlegungen hinsichtlich einer integrierten Sozialplanung für den Landkreis Würzburg, bei dem voraussichtlich die Themen der Sozial- und Jugendhilfe sowie das Seniorenpolitische Gesamtkonzept von Stadt und Landkreis einbezogen werden sollen, vor. Stefan Weber (Caritas Stadt und Landkreis Würzburg) wünschte sich, dass hier auch die ARGE Freie Wohlfahrtsverbände einbezogen werden.

Gute Tradition mit Zukunft

Das diesjährige Treffen mit der ARGE war das letzte in der Amtszeit von Landrat Eberhard Nuß, die am 30. April 2020 enden wird. Alle Beteiligten waren sich einig, dass dieser Meinungs- und Informationsaustausch auch in Zukunft beibehalten werden soll. Die Sprecherin der ARGE, Ulrike Hahn, dankte Landrat Nuß für das vertrauensvolle Arbeitsverhältnis, das sich in den letzten Jahren aufbauen konnte und dem Wohl der Menschen im Landkreis Würzburg dient.

LRA + Freie Wohlfahrtsträger - by Eva Schorno (2)

Bildunterschrift:

Die Vertreter*innen der ARGE Freie Wohlfahrtspflege dankten Landrat Eberhard Nuß für die in seiner Amtszeit eingeführten regelmäßigen Arbeitstreffen zu Problemlagen des sozialen Bereichs (v.l. vorne): Landrat Eberhard Nuß, Ulrike Hahn (AWO), Kathrin Speck (Paritätischer Wohlfahrtsverband), Stefan Weber (Caritas), (2.Reihe v.l.): Isabell Schumacher, Miriam Meder (Landratsamt), Andreas Schrappe (Diakonisches Werk), (3. Reihe v.l.): Rainer Künzig, Thomas Huppmann, Bernhard Wallrapp (Landratsamt).

Foto: Eva Schorno

 

 

Stadt Würzburg stellt im Sozialpolitischen Forum das geplante Sozialmonitoring vor!

(v.li.nach re.) Kathrin Speck, ParitäterMichael Plagens, Malteser, Marion Baumgärtner, Verein für Menschen mit Körperbehinderung, <harald Ebert, Don Bosco Berufsschule, Ulrike Hahn, AWO, Stefan Weber, Caritas, Steffen Deeg, Stadt Würzburg, Johanna Zolebik, JUH, Thomas Johannes, Brauchbar gGmbH, Martina Sponholz, Lebenshilfe Würzburg

(v.li.nach re.) Frank Nikol, Cariats-Don-Bosco; Kathrin Speck, Paritäter; Michael Plagens, Malteser; Marion Baumgärtner, Verein für Menschen mit Körperbehinderung; Harald Ebert, Don Bosco Berufsschule; Ulrike Hahn, AWO; Stefan Weber, Caritas; Steffen Deeg, Stadt Würzburg, Johanna Zdebik, JUH; Thomas Johannes, Brauchbar gGmbH; Martina Sponholz, Lebenshilfe Würzburg

Auf Initiative der Arge Wohlfahrt stellte Herr Steffen Deeg den Mitgliedern des Sozialpolitischen Forums das geplante Sozialmonitoring der Stadt Würzburg vor. Ulrike Hahn, Sprecherin der Arge Freie Wohlfahrt, lud dazu in die neuen Räumlichkeiten des Marie Juchacz Hauses der Arbeiterwohlfahrt  ein.

Zunächst veranschaulichte Herr Deeg, Koordinator der Sozialplanung der Stadt Würzburg, an Hand einer Power Point Präsentation den Teilnehmern einen Überblick über den Aufbau und die Schwerpunkte der Sozialplanung der Stadt in den vergangenen Jahren. Von der Altenhilfeplanung, dem Seniorenpolitischen Gesamtkonzept über das Integrationskonzept u. v. m., bis zum digitalen Monitoring der Zukunft, spannte er den Bogen.

Interessant fanden die Zuhörer das Vorhaben der Stadt, die notwendigen Daten in Workshops zu eruieren. Die Vertreter der Wohlfahrtsverbände und sozialen Einrichtungen sollen dazu als Experten eingeladen werden, führte Deeg aus.

Am Beispiel von vorhandenen Kindertagesstätten und Platzzahlen erläuterte er die zukünftigen Möglichkeiten der zur Verfügungstellung und Nutzung der erhobenen Daten auf der Website der Stadt.

Die Mitglieder des Sozialpolitischen Forums begrüßten die geplante Beteiligung der Sozialverbände und -einrichtungen bei dem bevorstehenden Prozeß, mahnten aber auch, Bürgerbeteiligung und Beteiligung der Sozialverbände und -einrichtungen rechtzeitig, von Anfang an, mit einzuplanen. Es könne sonst der Eindruck entstehen, dass Partizipation nicht ernsthaft gewünscht, sondern nur als  Marketingmaßnahme gedacht sei, ergänzten einige Mitglieder.

Viele Planungen können mit den digitalen Zugriffsmöglichkeiten zukünftig wesentlich leichter durch valide Daten gesteuert werden, waren sich die Anwesenden einig. Gleichzeitig sei es dann auch nötig, die vielen Zahlen und Daten mit größter Sorgfalt und Umsicht zu interpretieren. Auch hier boten die Mitglieder des Sozialpolitischen Forums der Stadt an, auf ihre Expertise als „Praktiker vor Ort“, zurückzugreifen.

Insgesamt war es eine gelungene Veranstaltung stellten die anwesenden Mitglieder fest. Frau Hahn bedankte sich im Namen aller bei Herrn Deeg für die informative und sehr ansprechende Präsentation der zukünftigen Möglichkeiten der Sozialplanung in und für die Stadt Würzburg.

 

Seniorenvertreter und Arge Wohlfahrt Würzburg treffen sich zum Gespräch!

Die Seniorenvertretung der Stadt Würzburg traf sich am 09.09.19 mit der Arbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtsverbände Stadt und Landkreis Würzburg zum freundschaftlichen Ausstausch.

Inhalt des Gespräches war das Anliegen der Seniorenvertreter, den Seniorenbeirat als Interessensvertreter der Senioren noch schlagkräftiger zu machen. Dazu gibt es unterschiedliche Aspekte zu berücksichtigen, weshalb hier auch die Vertreter der großen Wohlfahrtsverbände um ihre Einschätzung gebeten wurden. Die Argumente wurden konstruktiv ausgetauscht und man wurde sich schnell einig, dass der Dialog bei einem weiteren Treffen fortgesetzt werden soll.

Der Termin steht auch schon fest:

14.10.2019 um 11.30 Uhr in den Räumlickeiten der AWO, Kantstraße 45a.

von li. nach re.: Günther Rinke, Dietrich Preiser, Erika Rose, (Seniorenvertretung Stadt Würzburg) Andreas Schrappe, Ulrike Hahn, Oliver Pils, Kathrin Speck (Arge Wohlfahrt Würzburg), Herbert Schmidt (Seniorenvertretung)

von li. nach re.: Günther Rinke, Dietrich Preiser, Erika Rose, (Seniorenvertretung Stadt Würzburg) Andreas Schrappe (stellv. Geschäftsführer Diakonie) , Ulrike Hahn, (Sprecherin der Arge Wohlfahrt und AWO Verteterin), Oliver Pils, (Geschäftsführer BRK Würzburg), Kathrin Speck, (Geschäftsführerin Paritäter), Herbert Schmidt (Seniorenvertretung)

Arge Wohlfahrt Würzburg trifft sich im Sozialreferat der Stadt Würzburg

Thema beim Treffen der Arge Wohlfahrt mit Vertretern des Sozialreferats war das neu erstellte Integrationskonzept der Stadt Würzburg am 08.08.2019

Thema beim Treffen der Arge Wohlfahrt mit Vertretern des Sozialreferats war das neu erstellte Integrationskonzept der Stadt Würzburg am 08.08.2019

Am 08.08.2019 war es wieder soweit. Vertreter der Arge Wohlfahrt Würzburg trafen sich im Sozialreferat mit den Vertretern der Stadt, um sich über das neue Integrationskonzept auszutauschen. Einig war man sich, dass ein enger und regelmäßiger Austausch mit den sozialen Akteuren in der Stadt für die Weiterentwicklung des Konzeptes sinnvoll und gewünscht ist. Gerade wenn es um die praktische Umsetzung geht, ist die enge Vernetzung der sozial aktiven Träger und Einrichtungen in der Stadt von großem Vorteil für die Stadt bei der Umsetzung des Konzeptes, wenn sie auf die zahlreichen Erfahrungen der Netzwerkpartner zugreifen möchte.

Es freute die Vertreter der Arge Wohlfahrt, dass die Einladung zum nächsten Treffen mit dem Sozialpolitischen Forum am 07.10.2019 von den Vertretern der Stadt angenommen wurde.

Positiv nahmen die Vertreter der Arge die Information der Stadtvertreter zur Kenntnis, dass ein Sozialmonitoring bereits begonnen wurde.

Ein weiteres Thema war die Zusammenarbeit zwischen der Stadt und den Wohlfahrtsverbänden beim Quartiersmanagement. Erfahrungen wurden ausgetauscht und die gewünschte Entwicklung in diesem Bereich abgeglichen.

 

 

 

Sozialpolitisches Forum

Treffen des Sozialpolitischen Forums am 08.04.2019

Am 08.04.2019 trafen sich die Mitglieder des Sozialpolitischen Forums um sich über das neue Integrationskonzept der Stadt Würzburg auszutauschen. Grundsätzlich begrüßten die Teilnehmer die Erstellung des Intergrationskonzeptes und freuten sich über die Initative der Stadt, das Thema  konzeptionell zu bearbeiten. MIt dem vorliegenden Konzept habe man die notwendigen Grundlagen geschaffen, um jetzt die Weiterentwicklung zu konkreten Handlungsempfehlungen zu ermöglichen.

Auch boten die Mitglieder des Sozialpolitischen Forums an, sich bei der konkreten Umsetzung in der Praxis als Ansprechpartner zur Verfügung zu stellen. Gerade die gute  Vernetzung der sozial engagierten Akteure in Würzuburg ist ein Vorteil, den man nutzen sollte, waren sich alle einig.

Die Vertreter der Arge Wohlfahrt werden dieses Angebot beim nächsten Treffen mit der Leitung des Jugend-, Familien-und Sozialreferats, Frau Dr. Düber, überbringen, sagte Ulrike Hahn, Sprecherin der Arge Wohlfahrt zu.

Neue Chancen für Langzeitarbeitslose!

Die Arge Wohlfahrt der Stadt und des Landkreises Würzburg trafen sich mit den Vertretern des Jobcenter der Stadt Würzburg und informierten sich über die neuen Angebote, die für langzeitarbeitslose Menschen neu genutzt werden können. Es war sehr erfreulich, dass hier für Arbeitnehmer und -geber gleichermaßen zwei attraktive Angebote vorgestellt wurden. Im Rahmen des erneuten Treffens des Sozialpolitischen Forums am 08.04.2019 soll dies für weitere interessierte Arbeitgeber aus der Sozialwirtschaft wiederholt werden.

 

Arge Wohlfahrt Stadt und Land - Treffen mit Vertretern des jobcenters

Im Bild von li n. re.: Hr. Koßner, Rainer Radler (GF), Nicole Hoppe (alle jobcenter Stadt Würzburg)  und Andreas Schrappe (Diakonie), Ulrike Hahn (AWO), Stefan Weber (Caritas) und Kathrin Speck (Paritäter) und Birgit Brückner (SKF).

 

Treffen der Arge Wohlfahrt mit dem Sozialreferat der Stadt Würzburg

Erneut trafen sich die Mitglieder der Arge Wohlfahrt Würzburg am 17.12.2018 mit der Leiterin des Sozialreferats der Stadt Würzburg, Frau Dr. Düber und deren Mitarbeiter, Herrn Stolzenberger, sowie Frau Blum-Köhler, um sich über die aktuellen gemeinsamen Themen auszutauschen. Unter anderem informierten sich die Vertreter der Wohlfahrtsverbände über den Stand des Integrationskonzeptes der Stadt Würzburg und der aktuellen Jugendhilfeplanung. Weitere Gespräche sind geplant, um gemeinsam an den Themen weiterzuarbeiten.